Select Page

Kulinarische Höhenflüge

Kulinarische Höhenflüge

Für heute Abend plant Chefkoch Philipp Meier eine landestypische Paella zu kochen. Wir möchten jedoch nicht auf importierte Dosenprodukte zurückgreifen sondern möglichst frische und regionale Zutaten verwenden. Deshalb besteht das Morgenprogramm aus einer Einkauftour in einem der grössten Wochenmarkte der Insel. Dieser befindet sich in der rund acht Kilometer entfernten Stadt Inca, welche vor allem für ihre Ledererzeugnisse bekannt ist. Die Gassen in der kleinen Altstadt sind sehr eng und unübersichtlich und so benötigten wir doch einige Zeit, bis wir die Markthalle und einen geeigneten Parkplatz fanden. Ausgerüstet mit mehreren Kameras, Gimbal und Shoulder Rig beginnen wir inmitten der gutduftenden Stände zu fotografieren und zu filmen. Insbesondere Philipp Meier, welcher die heutige Episode moderiert ist begeistert von den lokalen Spezialitäten und ganz in seinem Element. Durch unser Grossaufgebot an Equipement erwecken wir wohl den Anschein, für eine grössere Produktion unterwegs zu sein und so werden wir an jedem Stand mit Unmengen an Tipps und Gratisproben überhäuft. Wir kaufen grosszügig ein und insbesondere auf den Geschmack der gigantisch grossen Gänseeier sind wir sehr gespannt.

Wir fahren zu unserer Fica zurück und versorgen die Zutaten im Kühlschrank und müssen dann gleich weiter, dass nächste Highlight wartet bereits auf uns. Die Olivenölmühle Sa Tafona liegt am Ortsrand von Caimari und wir sind an diesem herrlichen Februarmittag beinahe die einzigen Gäste. Auch hier kommen wir schnell mit der netten Dame des Hauses ins Gespräch, welche uns einiges über die rund 15 Jahre alte Mühle erzählt.

Leider sind wir nicht in der Erntezeit, welche eher im Herbst liegt, vor Ort, wir lassen es uns jedoch nicht nehmen, einen Blick hinter die Kulissen zu werfen und einige Foto- und Filmaufnahmen zu machen. Das Gebäude liegt inmitten von teilweise hundertjährigen Olivenbäumen, welche von Generation zu Generation weitervererbt werden und wir machen noch einige Aufnahmen im Freien, bevor wir Felanitx in unser Navi eingeben und in Richtung Süden Brettern.

Das kleine Städtchen ist bekannt für seine Weinproduktion und wir hoffen, eine ebensolche besuchen zu können. Doch leider bleibt uns das Glück vergönnt, die von uns angepeilten Adressen haben leider geschlossen oder befinden sich nicht an der von uns eruierten Adresse. Jänu denken wir uns und parkieren unsere Karosse in der Stadt. Wir machen einige Aufnahmen im Stadtzentrum und verpflegen uns in einem kleinen Imbiss.

Wir fahren zurück in Richtung Caimari und kurz bevor wir Inca erreichen erhellt eine Werbetafel auf der linken Seite der Strasse unsere Gemüter. Nach wenigen Minuten biegen wir ab und folgen den Wegweisern zum Weingut Son Bordils, welches auf der obengenannten Anzeige angepriesen wurde. Wir betreten die Halle und werden bereits freudig in Empfang genommen. Auch hier erhalten wir eine Führung durch die Produktion und die Lagerhallen und Philipp Meier probiert die gesamte Palette des edlen Tropfens (Philipp Hugentobler muss ja fahren).

Wir kaufen eine Flasche, welche wir am heutigen Abend passend zur Paella trinken möchten und machen uns auf den Weg: Unser Vermieter gab uns noch den Tipp, dass aufgrund starker Regenfälle die Wälder um Campanet unter Wasser stehen. Für uns natürlich das ideale Fotomotiv und so nehmen wir den kleinen Umweg in Kauf, um diesem Naturspektakel beizuwohnen. Doch auch nach mehrmaligen Nachfragen bei Einheimischen gelingt es uns vor Ort nicht, das Naturschauspiel zu finden. So machen wir uns auf den Weg in Richtung Caimari, wo wir in der Abenddämmerung noch einige Aufnahmen des Dorfes machen können, bevor wir uns in unsere Finca zurückziehen.

Doch der Tag ist noch lange nicht vorbei. Im Stile einer grossen Kochshow wird die Küche zu einem Studio umfunktioniert und fünf Kameras sorgen dafür, dass wir jedes Detail des Zubereitungsprozesses dokumentieren können. Philipp Meier ist sofort wieder vom gleichen Elan befallen, welcher ihn schon durch die morgige Einkaufstour begleitete. Geschickt schnetzelt, schält, rührt und kocht er die frischen Zutaten, welche sich im Verlaufe des Abends zu einer leckeren Paella vereinen. Um knapp 23:30 Uhr sind alle Aufnahmen im Kasten und wir lassen uns das leckere Gericht ordentlich schmecken – Nach diesem interessanten aber auch anstrengenden Tag haben wir uns dies ordentlich verdient.

Paradise for wild animals

Paradise for wild animals

Paradise for wild animals

The ferry to Kangaroo Island – leaving from Cape Jervis operated by SeaLink – takes about 45 min to pass the 20 km. On the ferry we spotted about three trucks transporting sheep grown on the island back to mainland on four levels. Our first destination on the island was Cape Willoughby and its lighthouse. To reach out there, we had to drive about 20 km on an unsealed road with our caravan, trying to escape all holes, not that easy in the end. However, the view over there was amazing and the coffee in Zest and Thyme delicious. Thereafter, we drove back to Penneshaw and then to Seal Bay, where we took a guided tour to the beach to see the New Zealand Sea Lions resting here on the beach and preparing for the upcoming breeding season. These sea lions are usually out in the ocean for about three days and eat about one third of their body weight. The following three days they rest and warm up on the beach. The sand bank in front of the bay contributes to the creation of a safe area of shelter without letting enemies such as sharks or killer whales in. The males can get up to 400 kg, while the females are pregnant for 18 months. On our first night we stayed at Vivonne Bay right next to the beach.

On the following day we reached out to the Remarkable Rocks, a collection of huge eroded and piled rocks at sunrise and what a sunrise it was (see picture)! Thereafter, we saw sea lions again at the Admirals Arch, a natural bridge, where the waves were so strong that the water got a fully white due to the foam. In the Flinders Chase National Park we took the Heritage Walk and saw koala bears and local kangaroos, however, no platypus. Kangaroo Island kangaroos are much smaller than the ones on the mainland, however, more resistant thanks to their thick grey fur. Furthermore, we drove north to the Stokes Bay and walked on a narrow trail to a very peaceful sandy beach. In Kingscote we took an aperitif to cheer on this wonderful day.

On Saturday, it got even warmer again, around 25 degrees and we visited the local Kingscote Show, a mixture of a market and a fair going on this weekend. It was quite fun to see how locals amuse themselves. A walk to the peer, where we spotted numerous pelicans, showed us again the clearness and calmness of the ocean water and the richness of animals on this island.